LOL und Windows11 vs. Windows10

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  • Hallo zusammen,


    wie alle ja mitbekommen haben sollten ;) hat im Oktober die "offizielle" Micro$oft Windows 10 Unterstützung geendet. Mein alter PC von 2014 war/ist immer noch schnell genug, um LOL gut laufen zu lassen, auch alle anderen Programme. Offiziell kann er kein Windows 11 (diese sympathische Systemüberprüfung durch unseren fürsorglichen Konzern), aber es gibt ebensoviele offizielle Wege, wie man Windwos 11 auf (fast) jedem alten PC installieren kann. Habe das dann auch gemacht... was problemlos ging, alle Programme liefen...

    ... nur LOL hat plötzlich gezickt, genauergesagt: dieses überaus sympathische Vanguard. Denn die Pointe war/ist: unter Windows 11 ist der Überwachungschip TPM2.0 vorraussetzung, unter Windows10 nicht. Vanguard hält sich hier strickt an die Vorgaben. Problem: mein Mainbord von 2014 hat keinen TPM2.0 Chip, auch keinen Vorgänger, er hat gar keinen.


    In der LOL-Praxis bedeutet das: man startet den Klienten... und nach 30 Sekunden kommt die Meldung, dass "TPM" nicht gefunden worden ist, die kann man zwar wegklicken oder ignorieren, aber ein paar Sekunden später graut der Klient aus, eine weitere Vanguard-Fehlermeldung kommt und man kann den Klienten nur noch schließen. Dann dauert es... na, vielleicht 20 Minuten, dann hat Vanguard vergessen, dass es keinen TPM2.0 gibt, man kann den Klienten wieder starten... und das Fehlermeldungsspiel beginnt von vorne. Aber: gelingt es einem in diesen 30 Sekunden ein Spiel zu starten und man kommt zumindest in die Lobby... dann startet es auch und man kann es normal zocken, der Klient ist ja unabhängig vom eigentlichen Spiel. Und das Spiel läuft dann auch ohne Probleme.


    Zeigt halt, dass die Hardware gut genug ist, und nur Windows11, also M$, will, dass wir neue Hardware mit den neuen schicken Überwachungschips kaufen. Die Hardware-Hersteller freut es, der Planet hasst es, soviele gut laufende Hardware soll gemäß dem Willen von M$ entsorgt werden, nur weil sie mit Cloud, Überwachung, KI, etc. totale Kontrolle über den User wollen und ihm diktieren, wann er etwas neues kaufen soll oder was er nutzen darf.


    Da TPM2.0 leider eine Hardware ist, gibt es hier keine Softwarelösung um das zu umgehen (würde ja auch das TPM-Prinzip aushebeln).


    Lösung also war: Windows11 runter, Windows10 sauber neuinstallieren, und das erweiterte Windows10-Sicherheitsupdate-Paket freischalten, so gewinnt man zumindest ein weiteres Jahr mit Windows10 und seiner gut laufenden Hardware.

    :angry1: