[TGSG] Sinnlose Gaumenfreude

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  • Guten Morgen zusammen!


    Mittlerweile ist es ja echt schon ein freudiges Event, wenn man ein Thema findet, was man in einem TGSG zu Text verarbeiten kann, welches nicht die Geschehnisse der letzten Tage im eigenen Leben zusammenfasst. Also spitzt die Ohren, schnallt euch gefälligst an und lauschet meinen Ausführungen, weshalb ich mich nicht komplett an obige Feststellung halte.

    Wie so häufig entstehen bei mir Ideen im Moment, nicht nach reiflicher Überlegung und Planung (wobei so einen hab ich auch schon in der Warteschlange, da scheitert es an anderen Punkten), also geht es heute mal um eine Freizeitbeschäftigung, die den meisten von uns bekannt ist und wahrscheinlich bei genauso vielen Personen auch beliebt ist: Anime! Und zwar um einen ganz bestimmten und wer sich das schon aus dem Titel ableiten kann, der darf mich gerne anwhispern und bekommt bei korrekter Antwort zur Belohnung einen Code zugeschickt, welcher bei korrekter Handhabdung den Weg zu etwas "wundervollem" weist*...



    Also, Auflösung folgt sogleich:

    Der geneigte Leser mag sich nun natürlich fragen, warum ich mir gerade diesen Anime rausgesucht habe und wie so häufig liegt die Antwort näher, als man denkt: ich hatte halt Bock darauf und rewatche es jetzt. Ganz einfach.

    Kommen wir aber zum Diskussionspunkt und für diesen muss ich erst etwas ausholen. Normalerweise hat ja jeder Anime mindestens eine Art Story, welche sich durch diesen zieht und auf welcher der Anime basiert. Sei es eine große, den gesamten Anime überspannende Story, in welcher nach und nach ein großes Mysterium aufgedeckt wird (... wie in Fullmetal Alchemist. k.A. was besseres fiel mir nicht ein, solche schaue ich eher selten) oder der Weg zu einem konkreten Ziel porträtiert wird (z.B. Assasination Classroom, Naruto...). Vielleicht gibt es in dem Sinne keine Story und der Anime lebt davon, episodische Geschickten zu erzählen und daraus dann die Charaktere "weiterzubilden" (z.B. Nichijou).

    So, welche Story-Motivation haben wir nun als bei Souma und seiner Truppe? "lmao die kochen halt jede Episode was und alle werden nackt!"

    Ja, das ist es. Mehr nicht. Jetzt höre ich schon den Kritiker unter den Lesern aufschreien "Aber da gibt es eine Story du Flachpfeife!" und dem entgegne ich "Ja, aber die ist das selbe wie in den Monster Hunter-Spielen: existiert, aber nicht von Relevanz, der Fokus liegt auf dem >Gameplay<!" (Oder nennt mir eine Person, die ernsthaft Monster Hunter/Food Wars wegen der Story spielt/schaut. Und dann brecht den Kontakt ab, weil solchen Menschen ist nicht mehr zu helfen.)

    Und hieraus folgt die Erkenntnis des heutigen Tages: manchmal braucht man eben nicht DIE Story oder DAS Geheimnis, um am Ball zu bleiben. Manchmal möchte man auch einfach das Hirn komplett ausschalten und etwas ebenso sinnbefreites genießen. Wie etwa zu sehen, wie Anime-Charaktere beim Konsum von Essen bis über jegliche Vernunft hinaus... "stimuliert" werden. (Und wenn man dann bedenkt, was der Mangaka/Autor davor so für Werke geschaffen hat... oh boy, er versteht sein Handwerk.)


    Aber das war nicht alles für heute (auch wenn wir beim Thema bleiben)! Denn nach der gesunden Portion Anime formte sich in mir random eine Frage auf, die mich jetzt nicht mehr loslässt: welches Gerne ist das eigentlich? Slice of Life ja nicht wirklich, dafür gibt es zu wenig Alltag und Interaktion zwischen den Charakteren (aber oh boy, das Potential dafür wäre so was von gegeben! Der gesamte Cast ist ein einziger Waifu/Husbando-Simulator! (auch wenn die meisten minderjährig sind, aber ist halt a) eine Schule und b)#justjapanthings)), Action passt irgendwie auch nicht, weil Kämpfe gibt es ja (und mehrere Tournament Arcs), aber halt keine physischen, sondern mehr so "Gedanken-Kampf mit anschließender Ausführung" (...gibt es sowas wie ein "Strategie"-Gerne für Anime?), Ecchi... hmmmmja, schon irgendwie, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass bei den meisten Anime dieser Richtung "bewusst" auf Ecchi-Momente hingearbeitet wird und bei Food Wars die irgendwie mehr so ein Resultat der Situation sind... kann man das wirklich Ecchi nennen?

    Also hab ich mal fix MyAnimeList gefragt, die sagen Ecchi (ok, akzeptier ich) und Gourmet (das ist ein Gerne?!). Gut, nächster Punkt.

    Eigentlich wollte ich nur fix über die Anfangszeremonie der Neulinge reden, weil ich es witzig fand, zurückzudenken an mein erstes Mal, als ich das sah und da scheinbar nur eine Menge random Charaktere irgendwas vor sich hinlaberten und man die sofort wieder vergessen hat, aber jetzt, wenn man nochmal drüberschaut, merkt man, dass es alles schon die Charaktere sind, denen Souma über die Staffeln hinweg begegnen wird. Und halt nicht nur aus dieser Staffel, da waren schon einige Charaktere aus der dritten Staffel versammelt (und ab der vierten kamen die Herausforderer von "außerhalb", deswegen zählt das nicht)! Ich fand´s toll, alleine schon wegen der Prewiev auf Best Girl in allen fünf Staffeln (Alice, und jeder, der was anderes sagt, ist in meinen Augen unten durch!).


    So, damit ist der Aufsatz auch beendet für heute. tl;dr ich mag gutes Essen, "Interaktionen" von Charakteren, und manchmal auch auf beides gleichzeitig kombiniert. Anscheinend.

    In diesem Sinne: Euer INoKami



    *Der "Preis" kann nicht an Nutzer unter 18 Jahren ausgehändigt werden. Der "Preis" ist von Rücknahme und Umtausch ausgeschlossen und wenn du diesen Preis schon kennst... Pech gehabt, better luck next time!

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    Leidenschaftlicher Galio-Main, inkonstanter Konzepte-Schreiber, grundsätzlich verplant, DotA2-Prophet und Teilzeit-Depressiver... sucht euch eins aus! :D


    "Der Wert einer Existenz wird nicht an ihrem potentiell möglichen Aufstrich gemessen." -Bernd das Brot

  • PetitMarie Na wenn ich früher gewusst hätte, dass das der Weg wäre, um dich aus deiner Höhle zu locken, was glaubst du, wie viel schneller dieser Post entshanden wäre? ;)

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